Wie man Fehler beim Employer Branding vermeidet

 

In Zeiten des Bewerbermangels versuchen Unternehmen sich durch Markenbildung vom Wettbewerb abzuheben. Employer Branding ist das Zauberwort. Aber bei der Bildung einer Arbeitgebermarke unterlaufen vielen Unternehmen gravierende Fehler. Die GMK Markenberatung hat die häufigsten zusammengetragen.

 

Fehler 1: Arbeitgeber- und Unternehmensmarke passen nicht zusammen

 

Wenn die Außendarstellung in Richtung Kunden und Öffentlichkeit nicht mit dem Employer Branding übereinstimmt, ist diese inkonsistente Darstellung wenig glaubhaft und verfehlt ihrer Wirkung.

 

Fehler 2: Versprechen werden nicht eingehalten

 

Werden betriebliche, gesetzliche oder tarifliche Regelungen nicht eingehalten bzw. persönliche Zusagen missachten, wird die Glaubwürdigkeit unterminiert.

 

Fehler 3: Aussagen sind zu allgemeingültig gehalten

 

Floskeln und Allgemeinplätze sind immer austauschbar. Beispiel: "Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt." Mit allgemeinen Floskeln, ist keine Marke zu begründen. Damit differenziert man sich kaum vom Wettbewerb.

 

Fehler 4: Interne Effekte werden unterschätzt.

 

Das primäre Ziel im Employer Branding sollte es sein, zunächst die eigenen Mitarbeiter/innen zu motivieren und zu halten. Ohne motivierte Beschäftigte ist kein Employer Branding zu kreieren.

 

Fehler 5: Objektive Mitarbeiterumfragen werden nicht durchgeführt

 

Über die tatsächliche Mitarbeiterzufriedenheit ist in vielen Unternehmen wenig bekannt. Vielmehr beruhen diese Kenntnisse zumeist auf der subjektiven Wahrnehmung der Personalabteilungen und des Managements.

 

Wir schaffen glaubwürdige Arbeitgebermarken.

 


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