Warum das Pflegepersonal in die Zeitarbeit "flieht"


 

Inzwischen befassen sich viele mit dem Phänomen des Wechsel von Pflegekräften in die Zeitarbeit. Da politisch die Zeitarbeit als Sprungbrett in eine Festbeschäftigung gesehen wird, weckt dieses Phänomen Unverständnis. Ist es ein politisches Ziel, dass die Zeitarbeit die Pflegekräfte aus den Kliniken und Altenheimen entkernt und sie dort einsetzt, wo das meiste Geld verdient wird? 

 

Die "Flucht der Mitarbeiter in die Zeitarbeit" erfolgt im Wesentlichen durch die dortige bessere Bezahlung. Das kann jedoch nur dann funktionieren, wenn  Stundenverrechnungssätze vergütet werden, die eine höhere Bezahlung zulassen. Schließlich sind Zeitarbeitsfirmen ja Wirtschaftsunternehmen. Die Bereitschaft der Kliniken – in ihrer Personalnot - ist vorhanden, die überhöhten Stundenverrechnungssätze zu zahlen. Die anderen benannten "Vorteile“  einer Beschäftigung in der Zeitarbeit (Selbstbestimmung der Dienste, etc.) erweisen sich als reine Marketingsprüche, da während eines Einsatzes die Pflegekräfte in das Arbeitsregime der Klinik eingebunden sind. 

 

Der Dauereinsatz von Zeitarbeitskräften wird zu einer Belastung des Krankenhausbudgets. In Schleswig-Holstein muss eine Klinik für eine spezialisierte Fachkraft im Monat durchaus 10.000 Euro und mehr aufbringen. „Finanziell ist das eine Katastrophe“, sagt der Pflegedirektor Christian de la Chaux vom FEK in Neumünster, „drei Monate Zeitarbeit kosten uns 50.000 Euro. Dafür bekommen wir eine Vollzeitkraft für ein ganzes Jahr, also das Vierfache an Arbeitsleistung!“ (Quelle Kieler Nachrichten). 

 

So ist es in der Tat kein Wunder, dass viele Kliniken in Deutschland mit einem negativen Ergebnis abschließen. Die teils öffentlichen Träger sind dann in der Pflicht, die Verluste auszugleichen. Die geht dann zulasten der Steuerzahler. Die eingesetzten Pflegekräfte verdienen teilweise etwas mehr als der Pflegetarif und die Zeitarbeitsunternehmen verbuchen hohe Gewinne.

 

Dieses System kann durch uns erfolgreich verändert werden!

 

In diesem Jahr haben wir  z.B. den externen Personaleinsatz in einer großen Klinik im Norden Deutschlands komplett umgestaltet.  Dabei wurden:

  • die Verwaltungsabläufe optimiert, 
  • Compliance implementiert,

  • die Kosten marktgerecht angepasst,  

  • die Personalversorgung durch Zeitarbeit sichergestellt,

  • Aufhebung der Zweiklassengesellschaft,

  • Integrierung des externen Personals in den Klinikablauf und das soziale Gefüge des Krankenhauses. 

Diese Optimierung zeigt bis heute, dass es möglich ist, Kosten einzusparen, die Qualität zu erhöhen und sichere Partner in der Zeitarbeit  zu finden.  Wenn Sie mehr über unseren Ansatz wissen wollen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf.